Warum wir uns immer wieder im gegenwärtigen Moment verankern sollten

Die meiste Zeit des Tages verbringen wir mehr oder weniger unbewusst. Während wir uns die Zähne putzen, gehen wir gedanklich bereits die To do – Liste durch. Beim Frühstück rufen wir die ersten Mails ab und schon während wir zum Bus gehen, denken wir an das bevorstehende Meeting. Oder wir verstricken uns in Gedankenkaskaden, machen uns Sorgen, grübeln oder tragen noch immer die Auseinandersetzung mit unserem Chef von vergangener Woche mit uns herum. Dabei verlieren wir komplett den Kontakt zu uns selbst und zu unserer Umwelt.

Dabei sind es doch gerade die kleinen Momente, die unser Glück ausmachen. Der erste Kaffee am Morgen, ein kurzes Lächeln im Vorübergehen oder eine Blume am Wegesrand. Wäre es nicht schön, diese Dinge wieder bewusst wahrzunehmen? Wieder bewusst zu riechen, zu schmecken, zu fühlen?

Genau darum geht es doch im Leben. Einfach immer wieder bewusst da zu sein. In diesem Moment. Bewusst wahrnehmen, was gerade da ist.

Es geht nicht darum, dass du dich anstrengen sollst, den ganzen Tag achtsam zu sein. Es soll kein Müssen werden. Und für viele Routinen im Alltag ist es unumgänglich, dass du diese verrichten kannst, ohne darüber nachdenken zu müssen.

Uns geht es um die kleinen Glücksmomente, die unser Leben reicher machen. Die sollten wir nicht verpassen.

Und ganz nebenbei entwickeln wir mehr Freude, mehr Dankbarkeit, mehr Wertschätzung. Aber auch ein Gefühl für die eigenen Bedürfnisse. So spüren wir zum Beispiel, wenn wir uns übergehen, wo wir vielleicht eine kleine Pause bräuchten.

Das alles trägt zu mehr Zufriedenheit und Glück in deinem Leben bei.